Low Visibility Operations

Low Visibility Operations - Tower

Bei schlechten Sichtbedingungen müssen die Verfahren vom Lotsen am Flughafen angepasst werden, um weiterhin einen sicheren Betriebsablauf zu ermöglichen.

Lotsenseitig wird dabei jedoch nicht in CAT II oder CAT III Operations unterschieden. Der Pilot muss anhand der vorherrschenden RVR und Hauptwolkenuntergrenze selbst entscheiden, welchen Anflug er fliegen kann.

Low Visibility Operations werden bei einer Pistensichtweite (RVR) von weniger als 600 m, und/oder bei einer Hauptwolkenuntergrenze von weniger als 200 ft aktiv oder wenn keine Vertikalsicht vorliegt.

Im ATIS wird dies beispielsweise durch den folgenden Hinweis kenntlich gemacht:

LOW VISIBILITY PROCEDURES IN OPERATION CAT II AND III AVAILABLE

Die Staffelung zwischen zwei anfliegenden oder einem an- und einem abfliegenden Luftfahrzeug muss vergrößert werden, sodass die ILS-Signale durch an- und abfliegenden Verkehr sowie durch rollende Luftfahrzeuge oder Fahrzeuge am Boden nicht gestört werden.

Tower/Ground

Bei schlechten Sichtbedingungen ist damit zu rechnen, dass die Piloten allgemein vorsichtiger sind und ggf. langsamer rollen werden.

Folgende Verfahren dürfen nicht angewendet werden:

ATC DLH123, taxi to holding point runway 25C via N5 L L3. Hold at CAT II / CAT III holding point.
ATC DLH123, RVR 300 metres, wind 220 degrees, 7 knots, runway 25L cleared to land.

Start bei geringer Sicht

Von einem low visibility take-off spricht man dann, wenn die Pistensichtweite weniger als 400m beträgt.