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Tower

Heringsdorf Tower ist eine Bodenposition, die für Roll- und Flugbewegungen am Boden bzw. in der Kontrollzone zuständig ist.

Die Aufgaben des Tower-Controllers bestehen darin:

  • Die Festlegung der aktiven Pisten
  • Rollfreigaben
  • Zuweisung der Stellplätze
  • Pistenseparation herstellen
  • Verkehrsinformationen erteilen
  • Start- und Landefreigaben erteilen
  • Wirbelschleppenseparation für startenden Verkehr herstellen

Bevorzugte Betriebsrichtung

Die Pistenrichtung 28 soll bis zu einer Rückenwindkomponente von 5 KT verwendet werden.

Kontrollzone

Die Kontrollzone erstreckt sich ungefähr über den südlichen Teil der Insel Usedom. Die vertikale Grenze der CTR beträgt 2500ft MSL. Der westliche Teil der CTR liegt auf Deutscher, der östliche auf Polnischer Seite. Die D-CTR (HX) ist auf Vatsim durchgehend aktiv.
Im Nordwesten der Kontrollzone befindet sich zusätzlich der Gildersektor Mellenthin (GND - 1000ft AGL).
Einflüge und Ausflüge in die Kontrollzone erfolgen über die Pflichtmeldepunkte:

  • Norden: November
  • Süden: Whiskey, Sierra, Echo

EDAH_CTR.pngKontrollzone Heringsdorf- © openflightmaps.org

Allgemeines

ATIS

Eine ATIS gibt es in Heringsdorf nicht. Wetterinformationen werden über die Frequenz dem Piloten mitgeteilt. Eine METAR gibt es nur zwischen 0800 UTC und 1400 UTC. Außerhalb dieser Zeiten wird die METAR vom Fliegerhorst Rostock-Laage (ETNL) verwendet.

SID-Vergabe

  • Es gibt keine Höhen- oder Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Abflugrouten
  • Initial Climb auf allen SIDs 5000ft

In der Realität verfügt der Flughafen Heringsdorf nicht über ein Datalink Clearance System. Aus diesem Grund soll nach Möglichkeit dieser Service nicht auf Vatsim angeboten werden.

Rollbewegungen

Rollanweisungen

In den meisten Fällen werden Flugzeuge über Rollweg B vom Vorfeld zur Pisten geführt. Ein Backtrack wird aufgrund von Beschränkungen der Rollwege in der Regel benötigt.

Beschränkungen

  • Rollweg A, D
    • Maximale Spannweite 18 m
  • Rollweg C
    • Maximale Spannweite 11 m
  • Rollweg E, F
    • Maximale Spannweite 10 m
    • Maximales Gewicht 5,7 t

Parkpositionen

Da Heringsdorf sehr begrenzt an Parkposition für größere Flugzeuge (z.B. A320) ist, kann es notwendig werden, dass ankommende Flugzeuge im Holding bei HC warten müssen. Hier muss rechtzeitig mit Bremen Radar koordiniert werden.

  • Zwei Parkpositionen für größere Maschinen vor dem Terminal (Taxi-Out-Stands)
  • Viele Abstellpositionen entlang des Rollwegs C.

Ankommender Verkehr

Ankommender Verkehr wird von Bremen Radar auf dem Endanflug übergeben. Für größere Maschinen wird ggf. ein Backtrack benötigt (siehe Beschränkungen).

Low Visibility Procedures (LVP)

Der ILS Anflug auf die Piste 28 ist nur für CAT I Anflüge zugelassen. Bei CAT II oder III wird der Flughafen geschlossen.

Abfliegender Verkehr

Flugzeuge werden vom Tower für seine Piste für den Take-off freigegeben. Hierbei muss Pisten-, Radar- und/oder Wirbelschleppenstaffelung zu jeder Zeit eingehalten werden. Nachdem das abhebende Luftfahrzeug abgehoben ist, wechselt der Pilot selbstständig auf die Departurefrequenz. Jedem startenden Flugzeug unter IFR-Flugregeln muss die jeweilige Abflugfrequenz mitgeteilt werden.

Jeder abfliegende Verkehr benötigt vor der Startfreigabe einen "Release" von Bremen Radar. Es ist Aufgabe vom Turm diesen rechtzeitig mit geplanter Abflugzeit bei Bremen Radar einzuholen.

Koordination mit Nachbarstationen

Heringsdorf Tower --> Bremen Radar

  • Heringsdorf Tower muss vor der Startfreigabe einen "Departure Release" von Bremen Radar einholen.

Heringsdorf Tower --> Bremen Radar

  • Heringsdorf Tower teilt allen umliegenden Stationen die aktive Pistenrichtung mit. Bei einem Pistenwechsel müssen alle anderen Position auch informiert werden.

Heringsdorf Tower --> Bremen Radar

  • Heringsdorf Tower benötigt von Bremen Radar Freigaben für Vectored Departures.